Deutsches Ju-Jutsu EM-Team trainiert in Zeitz

Am letzten Wochenende nutzte die Nationalmannschaft des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes die Möglichkeiten in den Zeitzer Klinkerhallen für ihr abschließendes Trainingslager vor den Europameisterschaften in 3 Wochen in Banja Luka (Bosnien Herzegowina). Seit Donnerstag weilte das 40 köpfige Team sowie alle Bundestrainer im Bundesleistungsstützpunkt in den Zeitzer Klinkerhallen. Übernachtet wurde in der Jugendherberge in Kretzschau. Am Samstag nutzte dann gleich die Landesauswahl Sachsen-Anhalt die seltene Möglichkeit für ein gemeinsames Training. Gerade die Zeitzer Spitzenkämpfer wie Steinbach, Kornblum und Fötzsch ließen sich nichts entgehen. Der Zeitzer Jaschar Salmanow war natürlich auch dabei. Salmanow gehörte aber an diesem Wochenende zum Nationalteam und wird zur EM starten. Für viele Nachwuchskämpfer war der Besuch dieser Trainingseinheiten wie ein Blick in die Zukunft. Dort wo diese Spitzenathleten jetzt stehen wollen die meisten der jungen Talente hin. Das ist Motivation pur. Der dicht genähte Trainingsplan ließ aber dennoch auch Möglichkeiten, um mit den Bundestrainern sowie dem persönlich anwesenden Präsidenten des DJJV (Roland Köhler) ins Gespräch zu kommen. Sichtlich beeindruckt von den vielseitigen und vielfältigen Möglichkeiten für ein ausgewogenes und anspruchsvolles Hochleistungstraining zeigten sich die Athleten. Voll des Lobes und sicherlich auch etwas neidisch in Richtung Salmanow waren immer wieder die Gespräche am Rande der Matte. Neben den technischen Einheiten ging es beim Abschlusstrainingslager vor allem um die Finalform in den Disziplinen Fighting, Duo und Ne-Waza. Die Trainer forderten von ihren Schützlingen alles und teilweise auch darüber hinaus. Was die Zuschauer schon während des Trainings an Durchsetzungsfähigkeit, Konsequenz und technischer Raffinesse sehen konnten lässt so manche Hoffnung auf Medaillen aufkommen. Die Bundestrainer als auch die Athleten bedankten sich am Sonntag für tolle Trainingsbedingungen und eine optimale Betreuung durch die Stützpunktleitung.

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