Großer Stern des Sports in Silber für die Zeitzer Ju-Jutsu Kampfsportler

Riesenjubel und Begeisterung brach am Montag gegen 18:00 Uhr bei der 9 köpfigen Zeitzer Delegation in der Staatskanzlei in Magdeburg aus, als klar war – die Zeitzer Kampfsportgemeinschaft hat den „Großen Stern des Sports in Silber“ errungen. Schlagartig hielt es niemanden aus dem Team mehr auf den Stühlen. Damit haben die Kampfsportler den Landesausscheid für sich entscheiden können und werden nun am 28. Januar beim Bundesfinale in Berlin das Land Sachsen-Anhalt vertreten. Der Wettbewerb „Sterne des Sports“ wird in Kooperation von Volks- und Raiffeisenbanken sowie dem DOSB auf drei Ebenen für besondere sportliche Projekte ausgeschrieben. Nachdem der Verein bereits beim Wettbewerb auf regionaler Ebene mit einem „Stern des Sports in Bronze“ den Sieg erringen konnte (MZ berichtete) machten sich die Akteure um den Vereinsvorsitzenden Silvio Klawonn natürlich Hoffnungen. Neben Klawonn und den Vorstandsmitgliedern, Jörg Böhme und Marcel Spotke sowie dem Duo Team Emely Kramer und Tobias Schiller mit ihren Müttern reisten auch die beiden Vorstände Jan Röder und Sascha Gläßer von der Zeitzer Volks- und Raiffeisenbank in der Delegation mit. Die beiden Vorstände waren schon auf regionaler Ebene von der Bewerbung der Ju-Jutsu Kampfsportler überzeugt und meinten: „In dieser Bewerbung steckt mehr Potenzial drin“. Sie sollten recht behalten. Die Zeitzer Ju-Jutsu Kämpfer traten mit ihrem Konzept „Prävention im Sport“ an. Hier enthalten sind die Aktivitäten des Vereins um das Projekt „Nicht mit mir“ an den Zeitzer Grundschulen, die Bemühungen um den Kinderschutz sowie das erste Kinderschutzkonzept auf Vereinsebene in Sachsen-Anhalt als auch die Bemühungen zur Integration und die politische Bildungsarbeit. Diese vier Präventionssäulen verbinden sich mit dem Erlernen von Respekt, Fairness und Toleranz beim täglichen sportlichen Training. Neben dem Großen Stern in Silber, der mit einer finanziellen Zuwendung verbunden ist, gab es als Überraschung auch noch einen Kurzfilm des MDR über den Verein, der dann am Montagabend in den Nachrichten und in voller Länge am Dienstag im MDR ausgestrahlt wurde. Glückwünsche gab es für die strahlenden Gewinner von Innen- und Sportminister Holger Stahlknecht, von LSB Vizepräsidentin Dr. Petra Tzschoppe, von Schwimmlegende Britta Steffen, den beiden Vorständen der Volks- und Raiffeisenbank Zeitz sowie natürlich auch von den anderen zahlreichen Gästen.

Brtitta Steffens (2.v.re.) und Holger Stahlknecht (li.) gratulieren der KSG

Brtitta Steffens (2.v.re.) und Holger Stahlknecht (li.) gratulieren der KSG

Aber auch die 4 Mitbewerber zeigten sich sportlich und gratulierten den Zeitzern und wünschten ihnen natürlich viel Glück beim Bundesfinale in Berlin. Die Zeitzer Delegation hatte darüber hinaus im Rahmen der Preisverleihung die einmalige Chance dem prominenten Publikum aus Sport, Politik und Wirtschaft einen Ausschnitt ihres Sports zu zeigen. Das erfolgreiche Duo-Nachwuchsteam Emely Kramer/Tobias Schiller zeigte eine krachende und mitreisende Vorführung ihres aktuellen Wettkampfprogramms und begeisterte damit die Gäste für ihren Sport. Die Zeitzer Kampfsportgemeinschaft ist der erste Verein im Deutschen Ju-Jutsu Verband der diese Auszeichnung erhalten konnte und damit den Ju-Jutsu Sport auf Bundesebene präsentieren darf. Im Januar wird Bundespräsident Joachim Gauck Gastgeber für die Finalisten sein, wenn es dann um die „Sterne des Sports in Gold“ geht. Schatzmeister Jörg Böhme: „Ich wusste, dass unsere Bewerbung gut ist. Nach der Präsentation der Mitbewerber war ich mir nicht mehr ganz so sicher, aber umso größer war natürlich die Freude. Jetzt wird der Sieg auf Landesebene erst mal gefeiert und dann bereiten wir uns auf Berlin vor.“ Ein Riesendank an dieser Stelle an alle Akteure in der Kampfsportgemeinschaft. An alle die sich einbringen und beteiligen sowie an Jörg Böhme, Marcel Spotke und Hanns Schneider die die Bewerbung erstellt haben. Die beiden Sterne des Sports in Bronze und Silber sind für den Zeitzer Kampfsportverein Motivation und natürlich auch Gütesiegel.

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