Salmanow holt Bronze in Paris für die Zeitzer Kampfsportgemeinschaft

Paris – Vergangenes Wochenende fanden in der Hauptstadt Frankreichs die traditionellen Paris Open statt, ein Grand Slam Turnier, bei dem sich hochrangige Athleten aus der ganzen Welt begegnen. Jaschar Salmanow, welcher dem Verein KSG Zeitz angehört, startete Vorort bei den Senioren, in der zugehörigen Gewichtsklasse bis 69 Kilogramm. In der genannten Einheit befanden sich 18 weitere Athleten aus anderen Ländern, unter diesen ein bis jetzt unbekannter Kämpfer, welcher aus Angola anreiste. Antonio Makito wurde Salmanows erster Gegner an diesem Tag. Er trat ihm hoch konzentriert auf der Matte gegenüber. Die Dominanz ging unwiderlegbar von unserem Athleten aus, welcher den Kampf mit „Full Ippon“ in verkürzter Kampfzeit für sich entschied. Nach der ersten Hürde stand ihm im darauffolgenden Zweikampf ein Mitstreiter aus Russland, Sergei Chekurov, gegenüber. Auch hier wurde dem Publikum ein mitreißender Kampf dargeboten, der mit viel Spannung einherging. Der Vielfalt der Technik Salmanows, liegt jahrelange Erfahrung und hartes, regelmäßiges Training zugrunde. Genau das machte hier den Unterschied. Der Zeitzer ließ auch diesen Rivalen durch seinen scharfsinnigen Kampfstil hinter sich. Als er diesen Gegner unverkennbar in den Schatten stellte, erlaubte sich dieser zwei Verwarnungen und wurde damit disqualifiziert. Jaschar zog mit einem weiteren Sieg ins Halbfinale ein, bei welchem er dem Dauerkonkurrenten und Titelträger aus Slowenien, Tim Toplak, gegenübertreten durfte. Toplak und Salmanow lieferten sich ein „Kopf an Kopf“ – Rennen. Die Anzahl der Punkte waren stets nah beieinander. Trotz der Körper- und Willensstärte musste Salmanow sich knapp geschlagen geben (11:8) und kämpfte somit nicht mehr um Gold. Dessen ungeachtet stand ihm nun der Kampf um die Bronzemedaille bevor. Salmanow sammelte seine Kräfte und stand seinem letzten Gefecht einem bereits bekannten Gegner gegenüber. Der Ukrainer, Maksym Heraskin, war ebenfalls spürbar voller Ehrgeiz um den 3. Platz. Beide traten sich demzufolge sehr motiviert auf der Matte entgegen. Es folgte ein spannender Wettkampf, bei dem Salmanow großen Einfluss auf das Kampfgeschehen nahm. Der Punkteunterschied war dennoch nur minimal ausgeprägt. Zuletzt setzte sich Salmanow mit einem Punkt Überlegenheit durch und gewann somit den Kampf um Bronze! Insgesamt holte das deutsche Team zweimal Gold, viermal Silber und fünfmal Bronze im Bereich Fighting und Duo.

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