6 Medaillen auf internationalem Parkett

Nach dem Gewinn der Vereinswertung zur Deutschen Einzelmeisterschaft in diesem Jahr, hält der Siegeszug der Zeitzer Ju-Jutsu Athleten weiter an. Mit 6 Medaillen kehrt das Team um Landestrainer Steven Theilig und seinen Kollegen Jens Gottwald von den German Open im hessischen Hanau zurück.

Rund 600 Kämpfer aus 28 Nationen aus aller Welt wollten an diesem ersten Oktoberwochenende um die Medaillen in den 3 Disziplinen Fighting, Duo und Ne-Waza  kämpfen und ihr Können präsentieren. Die KSG Zeitz sowie der für Zeitz startende Kampfsportclub Hanauer stellten ein Team aus 10 Kämpfer auf die Beine das den internationalen Gegnern die Medaillen abtrotzen wollte. Als die Veranstalter 09:00 Uhr am Samstagmorgen zur Eröffnung auf die Matte baten, war die Anspannung unter den neuen und auch erfahrenen Athleten spürbar.

Für die Athleten Jaschar Salmanow, Timon Kaeppel, Maximilian Strauch, Simon Roiger und Nikola Angelovski diente das Turnier vor allem der Vorbereitung auf die im arabischen Abu Dhabi stattfindenden Weltmeisterschaften im November.

Das starke internationale Parkett eignete sich optimal, um den derzeitigen Leistungsstand zu erheben und im Training das nötige Feintuning vorzunehmen zu können. Dabei konnte sich Timon ganz nach oben auf den ersten Platz kämpfen, die zweiten Plätze erkämpften sich Jaschar und Simon, Platz drei und somit eine Bronzemedaille holten sich Maximilian und Nikola. Salmanow musste sich lediglich im Finale seinem Erzrivalen aus Russland beugen. Selbst schätzte er ein: “Wenn ich in der zweiten Kampfhälfte konzentrierter durchgekämpft hätte, wäre der heute zu schlagen gewesen. Das hebe ich mir jetzt für die WM auf.“ Simon Roiger konnte trotz eines grippalen Infektes den Weltranglistenersten Riss besiegen und war besonders stolz auf seine persönliche Bestleistung. Die Hanauerin Kim Gottwald verdiente sich nach spannenden Duellen einen zweiten Platz und präsentierte sich somit den anwesenden Bundestrainern von ihrer besten Seite. Für Jan Deparade und Patrick Sagorski hat es leider nicht auf das Treppchen gereicht. Dennoch konnten sie in einer stark besetzten Klasse ihre Techniken durchsetzen. Unser Duo-Team Jonas Kehr und Marc Hofmann schnupperte erstmalig Luft in der U21 und trafen gleich auf starke internationale Gegner. Auch für sie war leider keine Medaille drin.

Im Einzelnen:

Nikola Angelovski, U21 bis 69 kg,              3. Platz

Kim Gottwald, U21, bis 62 kg                     2. Platz

Simon Roiger, Sen plus 94 kg,                     2. Platz,

Timon Kaeppel, U21 bis 62 kg,                   1. Platz

Jaschar Salmanow, Sen bis 69 kg,              2. Platz

Max Strauch, Sen bis 94 kg,                        3. Platz.

Vereinsmitglieder auf Bildungsfahrt

Mit großem Interesse haben die Sportler und ihre Familienmitglieder im Frühjahr die Nachricht vernommen welches Ziel die diesjährige Integrationsfahrt haben soll – das Dokumentationszentrum Obersalzberg und das Kehlsteinhaus. Pünktlich um 14 Uhr am Freitag den 13. September setzte sich der Tross der Reisewilligen am Freitag an den Klinkerhallen in Richtung Chiemgauer Alpen in Bewegung.

Nach einer anstrengenden Fahrt wurden an dem Abend nur noch die Zimmer in der Jugendherberge Schliersee bezogen, um in gemütlicher Runde den Tag ausklingen zu lassen. Am Samstag fuhren wir nach Berchtesgaden zum Dokumentationszentrum Obersalzberg und dem Kehlsteinhaus. Interessant gestaltete Informationstafeln mit originalen Fotografien und Videosequenzen ließen die Zeit wie im Fluge vergehen und vermittelten einen bleibenden Eindruck über die Führung des III. Reiches und ihre Verbrechen. Den Abschluss in der Dokumentation bildeten die begehbaren Bunkeranlagen. Mit dem Busshuttle wurden wir auf den Kehlstein gebracht. Im Kehlsteinhaus war eine weitere Fotoausstellung über das Adlernest zu sehen.

Bei bestem Herbstwetter konnten wir eine bilderbuchartige Weitsicht vom Gipfel des Kehlsteins genießen. Der Nachmittag war nicht verplant. Somit hatten die Teilnehmer der Integrationsfahrt Zeit bei einem weitbekanntem Gastronom, dem Windbeutelbaron, vorbei zu schauen. Wieder zurück in der Jugendherberge stärkten wir uns gemeinsam beim Abendbrot und erzählten über die beeindruckenden Erlebnisse des Tages. Der Sonntag wurde mit einem guten Frühstück begonnen, bevor es schon wieder Abschied nehmen hieß aus der malerischen Kulisse der Chiemgauer Alpen.

Durchwachsener Saisonauftakt in Leinefelde

Mit insgesamt 11 Kämpfern startete die Zeitzer Kampfsportgemeinschaft in die Auftaktrunde der zweiten Jahreshälfte in Leinefelde. Der Verein richtet dieses Auftaktturnier bereits seit einigen Jahren aus und viele umliegende Mannschaften nutzen die Möglichkeit gerade mit den Nachwuchsteams so in die beginnenden zweite Saisonhälfte zu starten. Mit insgesamt 120 Teilnehmer aus 9 Bundesländern und 16 Vereinen war das Teilnehmerfeld recht gut besetzt. Gerade für die Zeitzer Athleten kam es nach der Traineransprache nicht darauf an einen Titel oder eine Medaille zu holen sondern einfach festzustellen, an welcher Stelle im beginnenden Trainingsprozess stehe ich und wo sind die kommenden Anforderungen.

Das Team wurde dieses mal von den beiden Vereinstrainern Jan Stange und Marcel Spotke gemeinsam begleitet. Beiden ist diese Standortbestimmung für die Planung der nächsten Trainingsschritte ebenso wichtig.

Erwartungsgemäß startete Mario Steinhauer in seiner Gewichtsklasse mit einem Sieg. In diesem Turnier war er ebenso wie Cherilyn Rohde nicht zu schlagen. Beide errangen jeweils Platz 1. Rohde wurde zusätzlich noch mit dem Pokal für die beste Technikerin geehrt. Im Finale geschlagen geben mussten sich Maximilian Woosmann, Ben Wötzel, Lotta Marie Pfeiffer, Ahmad Alhamadh, Vanessa Rohde und Kiara Skirrath. Kiara hatte in Leinefelde ihren ersten Wettkampf in der Altersklasse U 10. Für diesen Auftakt ihrer Wettkampfkarriere setzte sie sich gut ins Bild und konnte ihre allererste Wettkampfmedaille als Lohn mit nach Hause nehmen. Maxim Volynski konnte der Mannschaftsbilanz dann noch eine Bronzemedaille hinzufügen und mit seiner Medaille die Mannschaft auf Platz sechs von sechzehn in der Vereinswertung platzieren.

Weitere Platzierungen an diesem Tag erreichten Mohammad Alhamadh und Sarah Jakob. Trainer Jan Stange: „Das Turnier war diesmal leider nicht optimal organisiert. Von unseren Athleten hat wohl der ein oder andere zur Kenntnis nehmen müssen, dass es für Siege fleißiges Training braucht. Aber genau diese Standortbestimmung ist uns ja wichtig.“

 

Familiensportfest

Am 07.09.2019 um 10 Uhr konnten die Kinder und ihre sportbegeisterten Eltern auf der Matte der Zeitzer Kampfsportler begrüßt werden. Die Trainer Daniel Mory, Tino Schaumburger und André Kabelitz hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Bei einer gemeinsamen  Erwärmung wurden erst mal alle Anwesenden auf Betriebstemperatur gebracht, bevor die Eltern und Kinder getrennt voneinander unterrichtet wurden.

Daniel ließ die Kinder bei Techniken aus dem Prüfungsprogramm so richtig schwitzen. Die Kinder trainierten Schläge und Tritte und wie diese Übungen In Kombination zu bringen sind. Tino und André hatten sich mit den Eltern in den hinteren Teil der Halle verzogen und gaben Einblicke wie man mit seinem eigenen Körpergewicht den Fitnesszustand verbessern kann. Es kamen auch Deuserbänder, Medizinbälle und Balancekissen mit zum Einsatz. Nach der Einheit waren die Eltern begeistert von manch neuer Idee.

Eine gemeinsame Spielestunde schloss den Tag in den Klinkerhallen ab. Ein großes Dankeschön an die Eltern, Trainer und die Bagelbakery aus Droßdorf. Die Bäckerei hatte uns mit drei Karton Muffins und Brownies unterstützt.

Ferienfreizeitcamp 2019

Am Montag Morgen vergangener Woche, startete für einige Kinder das jährliche Ferienfreizeitcamp der Kampfsportgemeinschaft Zeitz. Mit viel Aufregung ging ab 9 Uhr die Woche los, in der wir viel Spaß und tolle Erlebnisse miteinander teilen durften.

Das Wetter passte sich fast ausnahmslos der Stimmung der Kids an und ermöglichte uns noch am Montag maximalen Badespaß im Kaynaer Waldbad. Dienstag stand ein Zoobesuch in Leipzig an der Tagesordnung. Wir verbrachten hier fast den ganzen Tag und waren ebenso begeistert wie gezeichnet von dem klaren Sonnenschein als wir abends die Klinkerhalle wieder erreichten und sich jeder kurz auf der Matte ausruhte. Die Gruppe wuchs von Tag zu Tag näher zusammen, was selbst ein gemeinsames Zubereiten des Abendessens zu einem tollen Erlebnis werden ließ. Mittwoch durften die Kinder dann ausschlafen, während heimlich die ersten Vorbereitungen für die Nachtwanderung getätigt wurden, die ab 23 Uhr stattfinden sollte. Bei mäßigem Wetter meisterten die Kids am Nachmittag vor dem großen Erschrecken der Nachtwanderung sogar noch eine Stadtrallye.

Hierbei entpuppte sich der ein oder andere Heimatexperte. Donnerstag besuchten wir die Allwetterrodelbahn in Weißenfels. Hier stellten die Kinder ihr ganzes Können beim Rodeln, Kegeln, Minigolfen und Bogenschießen unter Beweis. Natürlich wurden die besten mit einer kleinen Überraschung ausgezeichnet. Die Woche im Ferienfreizeitcamp endete dann am Freitag genauso, wie sie anfing. Wir besuchten das Sommerbad. Diesmal blieben wir jedoch in Zeitz, damit wir auch alle pünktlich zum Abschlussgrillen wieder in der Klinkerhalle sein konnten. Bei diesem gemütlichen Beisammensein wurden die Eltern mit eingeladen und die Kinder nochmal festlich vom FFC 2019 verabschiedet.

MEGA Wochenende zum Saisonabschluss

Während die Wettkämpfer zur DEM in Maintal mit 2 mal Gold und 2 mal Silber die Vereinswertung gewinnen konnten, war der restliche Verein auch auf den Beinen.

Sommerfest mit Auszeichnung

Am Freitag begann das Megawochenende mit dem traditionellen Sommerfest. Bei einem gemütlichen Grillabend hieß es Bilanz ziehen und Ausschau halten. Als Gast konnten die Zeitzer Kampfsportler Herrn Rollow von der Town & Country Stiftung begrüßen. Dieser zeichnete zum wiederholten Male den Verein für sein gesellschaftliches Engagement aus. Mit dem Team-Projekt „Alleine stark-Gemeinsam unschlagbar“ hatte der Verein im letzten Schuljahr über 200 Schülerinnen und Schüler in den weiterführenden Schulen in und um Zeitz erreichen können. Die Auszeichnung ist mit einer Geldzuwendung verbunden.

6 bestandene Prüfungen und neue Gürtel

Schon am nächsten Morgen standen dann 6 Prüflinge auf der Matte, um bei einer Graduierungsprüfung ihr Wissen und Können unter Beweis zu stellen. Unter den strengen Augen der Prüfer und trotz der aufkommenden Hitze ließen sich die jungen Kampfsportler nicht beeindrucken und meisterten souverän die Aufgaben. Nach über 2 Stunden schweißtreibender Prüfungsaufgaben konnten die Prüfer die Urkunden zum nächsthöheren Gürtelgrad und die neuen Gürtel übergeben. Sichtlich stolz präsentierten die jungen Kampfsportler diese dann ihren Eltern im Zuschauerraum.

Vorführung auf der MDR Bühne bei den Landesjugendspielen in Halle

Die Duo Kämpfer der Zeitzer KSG (Luviy und Aivy Tran, Marc Hoffmann und Jonas Kehr) sowie Trainer Silvio Klawonn und Kevin Zoch machten sich am Nachmittag auf die Beine, um zu den Landesjugendspielen zu fahren. Hier hatten FSJ’ler Jonas Schmidt und Maximilian Herrmann bereits seit dem Mittag einen Informations- und Mitmachstand anlässlich der Landesjugendspiele des LSB in Halle aufgebaut. Der Zuspruch am Stand war erheblich. Es galt für die Teilnehmer an den Landesjugendspiele an dieser Station einen Bruchtest zu bestehen. Wer dies schaffte bekam einen Stempel auf seine Aktionskarte und konnte am Abend zur MDR Heimattour auf der Peißnitz einen Preis gewinnen. Die MDR Heimattour war dann letztendlich auch die Bühne für unsere Duo’s. Mit einer beeindruckenden und mit viel Beifall bedachten Vorführung bereicherten sie das sportliche Programm während der abendlichen Show und rockten die Bühne.

 

In der nächsten Woche klingen dann mit den letzten Trainingseinheiten die Aktivitäten aus. Die Sommerpause gibt allen die Möglichkeiten auszuspannen und zu relaxen. Bereits im August geht es mit dem Ferienfreizeitcamp wieder los. Die zweite Jahreshälte verspricht genauso viele Höhepunkte und sportliche Events.

Zeitzer Kampfsportler gewinnen die Vereinswertung zur Deutschen Meisterschaft

Mit 2 mal Gold und 2 mal Silber konnten die Athleten der Zeitzer Kampfsportgemeinschaft die Vereinswertung bei den Deutschen Meisterschaften am letzten Wochenende in Maintal gewinnen.

Die Zeitzer galten schon immer als ein Verein unter den TOP 10 in der deutschen Vereinslandschaft. Mit diesem Sieg konnte sich der Verein erstmals in seiner Geschichte auf Platz 1 katapultieren und wesentlich höher favorisierte Teams hinter sich lassen. Mit sieben Athleten stellten die Zeitzer das größte Kontingent der Landesauswahl. Diese bestand aus 9 Athleten insgesamt. In der Wettkampfhalle hatte der Ausrichter mit 3 Mattenflächen eine eher kleine Ausstattung aufgefahren. Die sengende Gluthitze tat der Stimmung an den Tatamis jedoch keinen Abbruch. Bei den Finals schien die Halle förmlich zu kochen. Im Einzelnen:

Trotz seiner hohen Belastung im ersten Kalenderhalbjahr durch die vor 3 Wochen stattfindende EM zeigte sich Jaschar Salmanow in Top Form. Er schlug alle Gegner bis zum Halbfinale ohne erkennbare Schwierigkeiten. Im Halbfinale schien es dann kurzzeitig nach einem Remis auszusehen, bevor Salmanow den Kampf dann noch drehen und für sich entscheiden konnte und ins Finale einzog. Hier wiederum erkämpfte er in seiner konzentrierten und leidenschaftlichen Art einen Sieg mit deutlichem Abstand und sicherte sich so die erste Goldmedaille für die Zeitzer.

Der für Zeitz startende Simon Roiger war an diesem Tag absolut ruhig und konzentriert. In seinen beiden ersten Kämpfen „fegte“ er Philipp Hahner aus Erbach und Marc Möller aus Fuhrpach förmlich mit technischer Überlegenheit von der Matte. Im Finale das am frühen Abend ausgetragen wurde, traf er dann auf seinen Bundeskaderkollegen Rado Mollenhauer aus Kassel. Von Anfang an entwickelte sich ein Kampf auf höchstem Niveau. Simon Roiger siegte am Ende verdient mit 21:18 Punkten und ist nunmehr Deutscher Meister.

Jacob Seever vom Schönebecker Ju-Jutsu Verein startete in der selber Gewichtsklasse und konnte nach seiner langen Verletzungspause einen Auftakt nach Maß hinlegen. Er fügte der Medaillenausbeute des Sachsen-Anhalt Teams noch eine Bronzemedaille hinzu.

Nikola Angelovski kämpfte an diesem Tag in der Gewichtsklasse bis 77kg. Durch die Vorrunde und das Halbfinale kämpfte sich Nicola souverän. Im Finale traf er auf den weiteren Bundeskaderathleten und Deutschen Meister Fridolin Fach aus Bernau. Hier zeigte Nikola Angelovski sein ganzes Können und dominierte den Kampf von Anfang an. Trotz Führung unterlief ihm jedoch ein taktischer Fehler, den er und sein Trainer selbst erst nach Ende des Kampfes durchschauten. Fach hatte trotz Rückstand einen durch Nicola zugelassenen Ippon am Boden geholt und sich so die Goldmedaille mit „Full House“ gesichert. Silber für Angelovski.

Kim Gottwald kämpfte in ihrem ersten U21 Jahr gleich im ersten Kampf gegen die Bundeskaderathletin Luzie Grutke aus Hamburg. Kim bewies im zweiten Kampf traf sie auf Jennifer Günsch (weitere Bundeskaderathletin) aus Wiesbaden Dotzheim. Jennifer Günsch war 2017 Weltmeisterin und damit der nächste erwartet starke Brocken. Trotz Schmerzen im Knie gewann Kim den Kampf am Ende mit 10:8 Punkten und stand im Finale. Im Finale traf Sie dann auf Pauline Gäthke aus Lüneburg. Der Kampf verlief ausgeglichen und einige sehr fragwürdige Kampfrichterentscheidungen führten dazu, dass Kim einige Punkte nicht gegeben wurden. Am Ende verlor Kim Gottwald nach tollem Kampf denkbar knapp mit 19:18 Punkten und sicherte sich damit ebenfalls Silber.

Nicht so erfolgreich an diesem Wochenende kämpften Max Strauch, René Botzum, Merhan Ebrahimi, Patrick Sagorsky, der siebter wurde und Timon Kaeppel, der immer noch mit einer Fußverletzung belastet ist.

„Die 5 angekündigten Medaillen für Sachsen Anhalt sind Realität. Das sind erneut nationale Erfolge unseres Spitzenteams im Ju-Jutsu Fighting. Das die Athleten der Hitze standgehalten haben und das Team so wunderbar zusammengehalten hat macht uns schon mächtig stolz.“ (O-Ton des Landes-Trainerteams Steven Theilig, Michael Bloch und Jens Gottwald)

4 Prüflinge der KSG zur Landesprüfung

Mit insgesamt 4 Prüflingen beteiligte sich die Zeitzer Kampfsportgemeinschaft an der diesjährigen Landesprüfung (Sommer).

Mario Zoch stellte sich der Prüfung zum 1. Dan (Schwarzgurt) und sein Sohn Kevin stellte sich der Prüfung zum 1. Kyu (Braungurt). Ralf Herrn und Stefan  Rosenkranz stellten sich jeweils der Prüfung zum 2 Kyu (Blaugurt).

Insgesamt wurde durch die  3 köpfige Prüfungskommission festgestellt, dass Marion Zoch mit seiner Prüfung zum schwarzen Gürtel eine der besten Leistungen an diesem Tag erreichen konnte.

Auch die anderen 3 Prüflinge erreichten ihr Ziel und konnten vor der Sommerpause ihre sportlichen Fähigkeiten damit unter Beweis stellen. Selbst wenn nicht alles optimal lief und das ein oder andere noch einmal nachgearbeitet werden muss.

 

Herzlichen Glückwunsch an die 4 Prüflinge zur bestandenen Prüfung.

 

Radtour gegen Gewalt an Kindern

Am letzten Wochenende  hatte die KSG  Zeitz wieder zur traditionellen Radtour „Keine Gewalt an Kindern“ eingeladen. Diesmal wurden, in der nunmehr 12. Auflage, neue Wege und ein neues Gebiet unter die Reifen genommen.

Der Altkreis Zeitz war in den letzten Jahren immer wieder Ziel der Radtour „Keine Gewalt an Kindern“. Unsere Region verfügt auch über andere und schöne Ecken. So wurden am 15.06.2019 gegen 9 Uhr die Fahrräder verladen und es ging mit dem Auto an den Geiseltalsee. Dieser sollte einmal gegen den Uhrzeigersinn umrundet werden.

Am Startpunkt in Braunsbedra schwangen sich 17 Pedalritter bei bestem Radfahrwetter und gut gelaunt in den Sattel. Die 25 km lange Strecke führte uns am Ostufer zum Nordufer entlang. We fuhren   vorbei an Weinbergen und rekultivierten Flächen nach dem Tagebau. Durch kleine Dörfer ging es am Südufer über die Marina in Braunsbedra immer dem gut ausgebautem Radweg folgend wieder zurück zum Parkplatz.

An der heimischen Trainingshalle angekommen, war auch schon der Grill angefeuert. Die hungrigen Radler haben sich mit Bratwurst und Steak gestärkt und die Strecke Revue passiert werden lassen.

Ein Dank geht an unsere Helfer Frank Uhlemann und Reda Gherbi für die tatkräftige Unterstützung der Radtour. Mit dieser, für die ganze Familie geeigneten Radtour, wollen wir ein Zeichen setzen gegen die immer noch stattfindende Gewalt an Kindern. So ganz nebenbei sind ganze Familien sportlich unterwegs und das Teamgefühl im Verein wird gestärkt. Einfach ein Gewinn für alle.

Gold und 2 mal Bronze bei der EM in Bukarest

Am vergangenen Wochenende fanden im rumänischen Bukarest die Ju-Jutsu Europameisterschaften statt. In der Polivalenta Halle in der rumänischen Hauptstadt stritten über 350 Kämpfer aus über 21 Nationen um die begehrten kontinentalen Trophäen. Mit am Start waren auch 4 Starter aus der Zeitzer Kampfsportgemeinschaft, die für Deutschland antraten.

Jaschar Salmanow konnte sich in einem der stärksten und am dichtesten besetzten Pools souverän nach vorne kämpfen. Einzig dem Slowenen Toplak musste er sich beugen und konnte dadurch nur noch um Bronze kämpfen. Diesen Kampf um Platz drei meisterte Salmanow dann souverän und konnte sich so die Bronzemedaille sichern. Eine weitere Bronzemedaille erreichte Salmanow dann mit der Mannschaft in den Teamwettkämpfen. Hier konnte Salmanow zahlreiche Siege der Mannschaftsbilanz beisteuern und einen tollen Beitrag leisten.  Das deutsche Team sicherte sich dadurch in den Mannschaftswettkämpfen die Bronzemedaille.

Der Zeitzer Hanns Schneider trat gemeinsam mit seinem Partner Alexander Tirpitz aus Berlin in der Klasse Duo Masters an. Hier starten Kämpfer zwischen dem 36. und 40. Lebensjahr. Im Erster Kampf gegen Polen lieferten beide einen starken Auftakt und erreichten einen klaren Sieg mit 61:64,5. Im zweiten Kampf gegen Österreich wollten die beiden dann nichts mehr anbrennen lassen. Sie überzeugten vor allem mit sauberer Technik und starkem Ausdruck. Die Kampfrichter waren beeindruckt und die beiden gewannen mit 63,5:65,5 und sicherten sich damit ihren ersten Europameistertitel.

Nach zweimal Bronze durch Salmanow sowie einmal Bronze durch Roiger und Strauch im Mannschaftswettbewerb steuerte Schneider damit der Zeitzer Bilanz eine Goldmedaille bei.

Die für Zeitz starteten Simon Roiger (Men +94 kg) und Maximilian Strauch (Men -94 kg) konnten durch ihre Einsätze beim Mannschaftswettbewerb ebenso jeder eine Bronzemedaille erreichen. Sie hatten jedoch an diesem Wochenende bei ihren Einzelwettkämpfen weniger Glück. Trotz Auftaktsiegen und permanent super Leistung war es der mangelhaften Kampfrichterleistung zuschulden das beide nur Platz 5 erreichten.

Die Proteste der deutschen Mannschaftsführung erbrachten zwar keine Besserung aber zwei der eingesetzten Kampfrichter, welche für die Fehlentscheidungen Verantwortung trugen. Sie wurden für das restliche Turnier nicht mehr eingesetzt und zurückgezogen. Steht wieder einmal die Frage nach dem inzwischen eingeführten Videobeweis. Trotz Einführung scheint die Nutzung dieses Mittels noch immer nicht die gewünschte Wirkung zu entfalten.