Zeitzer Kampfsportgemeinschaft bezieht Position

Wie Pressemeldungen aus den letzten Tagen zu entnehmen war finden vor diversen Gerichten in der mitteldeutschen Region aktuell auch Verfahren gegen vermutliche Extremisten und Gewalttäter statt. Vor diesem Hintergrund ist durch die Medien auch immer wieder der Hintergrund einiger Angeklagter aufgehellt worden. In einigen Fällen gab es Beziehungen und Verflechtungen zu Kampfsportanbietern oder auch Kampfsportvereinen. Der Vorstand der Zeitzer Kampfsportgemeinschaft nimmt dies zum Anlass noch einmal seine bisherige Position zu bekräftigen. Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Extremismus stehen im Widerspruch zu den Werten unseres Kampfsportes. Unsere Werte sind geleitet von Respekt, Wertschätzung, Vielfalt, Toleranz und einem demokratischen Grundverständnis.

In unserem Verein ist kein Platz für Menschen die ein kampfsportliches Training missbrauchen wollen, um sich entgegen dieser Werte zu verhalten. Unser Verein hat seit vielen Jahren mannigfaltige Aktivitäten entfaltet, um diesem Selbstverständnis Nachdruck zu verleihen und ihm Rechnung zu tragen. Zum Beispiel sind aktuell 8 ausgebildete Integrationslotsen im Verein tätig. Im Weiteren setzt sich die Kampfsportgemeinschaft seit Jahren gegen Gewalt an Frauen oder an Kindern aktiv ein. Seit über 10 Jahren sind wir Integrationsstützpunkt des Bundesprogramms „Integration durch Sport“. Die Satzung der Kampfsportgemeinschaft ist an dieser Stelle ebenso klar und unmissverständlich. Kein Platz für Gewalt. In welcher Form auch immer.

(das Foto entstand bei den Gruppenmeisterschaften im Jahr 2018)

Training mit Einschränkungen möglich

Der eingeschränkte Lockdown seit Anfang November hat uns alle zurückgeworfen und ziemlich hart getroffen. Wir machen trotzdem weiter. Mit Einschränkungen zwar, aber wir konnten einige Verbesserungen erreichen. Die erste Verbesserung betrifft das Treppenhaus. Hier hat Andre die Treppe frisch gestrichen. Diese ist ab 23.11.2020 begehbar und dann kann auch der Fitnessraum zu zweit wieder genutzt werden. Die zweite Verbesserung betrifft das Training. Mit den Konkretisierungen der Eindämmungsverordnung durch die Landesregierung können wir den Trainern wieder ermöglichen für Teile der Mitgliedschaft Training anzubieten. Bedingungen sind feste Trainingspartner, Abstandregel, maximal 30 TN in der Halle (max. 2 im Fitnessraum),

Mindestalter 12 Jahre und Umsetzung des Hygienekonzeptes der Klinkerhallen. Zuschauer sind aber nach wie vor nicht zugelassen. Die entsprechenden Trainingsflächen für die festen Trainingsteams werden auf der Matte markiert. Jedem festen Team stehen dann mindestens 16 qm zur Verfügung wie auf dem Bild zu sehen ist. Für die Trainingsgruppen am Montag, die Duogruppe und die Fightinggruppe am Mittwoch sowie die Trainingsgruppen am Freitag um 18:00 Uhr kann es hier für die über 12 jährigen sofort wieder losgehen.

Für die Vorschulgruppen am Montag und Dienstag überlegen wir gerade, dass wir für Kinder einmal in der Woche ein Online Training anbieten, welches die Kinder zu Hause einfach mitmachen können. Dazu wollen wir auf unserer Facebook Seite einen Stream anbieten (eventuell auch auf einem ZOOM Kanal, für diesen braucht man keine extra Software o.ä.) und es braucht natürlich auch die Unterstützung der Eltern. Wenn wir das umsetzen können informieren wir alle via Mail. Die dritte Verbesserung betrifft Kyu-Prüfungen. Der Bundesverband hat die Möglichkeit geschaffen Kyu-Prüfungen auch Online abzunehmen. Die Trainer sind informiert und könnten auf das Angebot zugreifen.