KIDS EVOLUTION trifft KSG Zeitz

Mirko Groß unterstützt Kinderschutztraining in Zeitz.

Mirko Groß von Kids Evolution hat am Sonntag seine Heimatstadt Zeitz besucht –  und dabei eine Spende für ein Projekt mitgebracht.

Dabei war Mirko selbst viele Jahre Mitglied in der KSG und arbeitet jetzt in Bad Endorf am Chiemsee. So ganz nebenbei hat er mit „Kids Evolution“ eine gemeinnützige Organisation gegründet, mit welcher er soziale Projekte unterstützen möchte. Das Geld für Kids Evolution sammelt Mirko mit seinen Radtouren ein, über die er dann via Bild und Reiseberichte informiert.

Seine Radreisen führten ihn bereits in fast alle europäischen Hauptstädte und sogar bis auf die griechischen Inseln. Zahlreiche Menschen unterstützen dieses Engagement mit Spenden an Kids Evolution.

Dank dieser Unterstützung erhält die Evangelische Grundschule Zeitz für jede Klasse einen Projekttag zum KSG-Kinderschutztraining nach dem Konzept „Nicht mit mir“ des Deutschen Ju-Jutsu-Verbandes.

Die KSG Zeitz übernimmt die inhaltliche Gestaltung und Durchführung des Trainings und bringt ihre Erfahrung für ein hochwertiges Kinderschutzangebot ein.

Wir bedanken uns herzlich bei Mirko Groß für sein Engagement und bei der Evangelischen Grundschule Zeitz für das Vertrauen.

KSG Zeitz glänzt bei den Deutschen Schülermeisterschaften

Goldregen und Medaillenflut in Gelsenkirchen

Mit einer beeindruckenden Bilanz kehrten die Nachwuchstalente der KSG Zeitz von der Deutschen Schülermeisterschaft aus Gelsenkirchen zurück. Insgesamt standen am Ende 16 Medaillenleistungen zu Buche: 4 Deutsche Meistertitel, 5 Deutsche Vizemeistertitel und 7 Bronzemedaillen.

Damit unterstrich die KSG Zeitz gemeinsam mit ihren Kooperationsvereinen SV Groitzsch und Seishin Weimar einmal mehr die starke Nachwuchsarbeit. Die Deutschen Schülermeisterschaften zählen zu den wichtigsten nationalen Wettkämpfen im Nachwuchsbereich und gelten als Gradmesser für die sportliche Entwicklung junger Ju-Jutsuka.

Für einen der großen Höhepunkte aus KSG-Sicht sorgte Johanna Dörfer. In der Altersklasse U14 bis 48 kg zeigte sie starke Kämpfe, großen Kampfgeist und setzte sich in ihrer Gewichtsklasse beeindruckend durch. Am Ende wurde sie hochverdient Deutsche Meisterin.

Auch Justus Eichhorn überzeugte auf ganzer Linie. In der Altersklasse U16 bis 77 kg wuchs er in einem starken Teilnehmerfeld über sich hinaus und krönte seine herausragende Turnierleistung ebenfalls mit dem Deutschen Meistertitel. Den Erfolg in dieser Klasse machte sein Vereinskamerad Marcus Röhming perfekt, der sich nach einer starken Turnierleistung die Bronzemedaille erkämpfte.

Ein echtes Ausrufezeichen setzten auch Ronja Eichhorn und Nick Bergner. Das Nachwuchs-Duo-Team ging in der Klasse U14 Duo Mixed an den Start und sicherte sich bei seinem nationalen Debüt nach einer präzisen und dynamischen Performance den Deutschen Vizemeistertitel. Zusätzlich überzeugten beide auch im Fighting: Ronja Eichhorn wurde in der U14 bis 32 kg Deutsche Vizemeisterin, Nick Bergner sicherte sich in derselben Alters- und Gewichtsklasse ebenfalls den Vizemeistertitel.

Ein weiteres erfolgreiches Debüt feierten Laurin Pfützner und Louis Mory. Beide starteten erstmals in der Klasse U18 Duo Men und erkämpften sich auf Anhieb die Bronzemedaille.

Auch Theodor Bartsch zeigte in der U16 bis 44 kg großen Kampfgeist. Nach anfänglichem Pech kämpfte er sich mit viel Willen und Einsatz zurück ins Turnier und wurde am Ende mit Bronze belohnt. Für Oliver Müller, Julien Müller, Jonas Müller, Philipp Dörfer, Ghasem Mosawi, Pavlo Makhnyk sowie Louis Mory im Fighting reichte es dieses Mal zwar nicht für die Medaillenränge, dennoch zeigten alle engagierte Kämpfe und sammelten wichtige Erfahrungen auf nationaler Ebene.

Auch die Kooperationsvereine trugen maßgeblich zum starken Gesamtergebnis bei. Liddy Hanewald vom SV Groitzsch wurde in der U18 bis 70 kg Deutsche Meisterin. Jannik Koch vom Seishin Weimar sicherte sich in der U14 bis 40 kg ebenfalls den Deutschen Meistertitel. Weitere starke Platzierungen erreichten Miriam Maganuco und Jara Zink mit Silber sowie Frieda Klötzing, Robin Menge, Willi Dostmann und Pablo Peronaci mit Bronze.

Eine besondere Anerkennung gab es noch während der laufenden Meisterschaft: Die zuständigen Bundestrainer sprachen gegenüber Justus Eichhorn und Willi Dostmann eine Einladung zur Sichtung in den Bundeskader aus.

Das Trainerteam der KSG Zeitz mit Jan Stange, Kathrin Weber und Kevin Zoch zeigte sich nach dem erfolgreichen Wochenende mehr als zufrieden:

„Die Kooperation mit unseren Partnern vom SV Groitzsch sowie dem Seishin Weimar hat sich einmal mehr als absolutes Erfolgsmodell bewiesen. Unsere Debütanten und Nachwuchsathleten haben absolut abgeliefert und gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt. Dass wir mit vier Deutschen Meistertiteln, fünf Vizemeistertiteln und mehreren Drittplatzierten nach Hause fahren dürfen, macht uns unglaublich stolz!“

Mit diesen starken Ergebnissen sendet die KSG Zeitz ein klares Signal: Die Nachwuchsarbeit trägt Früchte. Die Athletinnen und Athleten haben in Gelsenkirchen nicht nur Medaillen gesammelt, sondern auch gezeigt, dass sie mit Kampfgeist, Teamzusammenhalt und harter Trainingsarbeit auf nationaler Ebene bestehen können.

Bilder: Anne Bergner

KSG Familienzeit begeistert rund 100 Teilnehmende

Am 9. Mai fand in den Klinkerhallen unsere erste KSG Familienzeit in diesem Jahr statt – und gleichzeitig die bisher erfolgreichste. Rund 100 Teilnehmende folgten der Einladung und verbrachten gemeinsam einen aktiven, fröhlichen und abwechslungsreichen Tag bei der KSG.

Eingeladen waren alle Familien, die Lust auf gemeinsame Bewegung, Spiel, Austausch und Vereinsleben hatten. Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, bei dem alle entspannt ankommen und sich auf das Programm einstimmen konnten. Anschließend startete die Familiensportolympiade mit insgesamt neun abwechslungsreichen Sportspielstationen.

Dabei waren Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Koordination, Kraft und vor allem Teamgeist gefragt. An Stationen wie „Der Boden ist Lava“, „Murmel-Chaos“, „Richtungsrausch“, „Fast Hands“ oder „Blitzstart“ konnten sich Kinder, Eltern und Familienmitglieder gemeinsam ausprobieren. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die sportliche Leistung, sondern vor allem das gemeinsame Erleben: miteinander lachen, sich gegenseitig anfeuern, Aufgaben lösen und als Familie aktiv werden.

Auch das Thema Kinderrechte wurde an diesem Tag bewusst in das Programm eingebunden. Zum ersten Mal seit längerer Zeit haben wir im Verein wieder gezielt auf dieses wichtige Thema aufmerksam gemacht. Neben einem Suchbild, bei dem Kinderrechte entdeckt werden konnten, gab es auch einen Kinderrechte-Parcours. Dieser war an das Recht auf Gleichberechtigung angelehnt: Eine Person konnte nichts sehen und nichts hören und wurde von den anderen sicher durch den Parcours geführt. So wurde spielerisch erfahrbar, wie wichtig Vertrauen, Rücksichtnahme, Unterstützung und gemeinsame Verantwortung sind.

Nach der Familiensportolympiade kamen alle beim gemeinsamen Mittagessen zusammen. In entspannter Atmosphäre konnte neue Kraft gesammelt, erzählt und der gemeinsame Vormittag noch einmal Revue passiert werden.

Im Anschluss folgte die Auswertung der Sportspiele. Für die Ergebnisse der Familiensportolympiade gab es Wertungen in Gold, Silber und Bronze. Die besten Familien erhielten zusätzlich ein kleines Gewinnergeschenk der KSG. Doch unabhängig von der Platzierung stand an diesem Tag vor allem eines im Vordergrund: gemeinsame Zeit, Bewegung und das Gefühl, Teil einer starken Vereinsgemeinschaft zu sein.

Ein großes Dankeschön geht an unser Versorgungsteam, an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer sowie an alle Familien, die dabei waren und diesen Tag so besonders gemacht haben. Ohne dieses Engagement wäre eine Veranstaltung in dieser Form nicht möglich.

Nach dieser erfolgreichen Familienzeit freuen wir uns bereits auf die nächste Ausgabe: Am 3. Oktober findet die nächste KSG Familienzeit statt. Die Anmeldung ist bereits möglich – wir freuen uns auf viele bekannte und neue Gesichter.

Knappe Entscheidung bei der Paris Open 2026

Starke Steigerung, knappe Entscheidung: KSG-Duo bei den Paris Open

Marc Hofmann und Jonas Kehr gingen bei den Paris Open 2026 im Ju-Jitsu Duo Men an den Start. Für das Duo war der internationale Wettkampf eine wichtige Standortbestimmung und zugleich eine Gelegenheit, sich mit starker Konkurrenz zu messen.

Der Start ins Turnier verlief zunächst nicht ganz nach Wunsch. In der ersten Vorrunde konnten Marc und Jonas noch nicht ihr volles Leistungsvermögen abrufen. In den darauffolgenden Runden steigerten sie sich jedoch deutlich, zeigten stärkere Durchgänge und konnten wichtige Punkte gutmachen.

Am Ende wurde es denkbar knapp: Mit 319 Punkten verpassten sie den Einzug ins Halbfinale nur um 4 Punkte. Für den nächsten Schritt hätten 323 Punkte gereicht – und damit auch die Chance, um eine Medaille zu kämpfen.

Auch wenn sich Athleten und Trainerteam mehr erhofft hatten, zeigte der Wettkampf klar, welches Potenzial in diesem Duo steckt. Gleichzeitig wurden wichtige Baustellen sichtbar, an denen nun gezielt weitergearbeitet wird.

Der Blick geht nach vorn: Mit neuer Motivation richtet sich der Fokus auf die kommenden sportlichen Aufgaben — die Deutsche Meisterschaft, die Finals und die Weltmeisterschaft.

Jetzt heißt es: Erfahrungen nutzen, weiter hart arbeiten und erneut angreifen.